Die große Halle der Kufa Krefeld war an diesem Abend sehr gut gefüllt und bot den perfekten Rahmen für einen denkwürdigen Konzertabend, der von Anfang an auf Bewegung, gute Laune und Gemeinschaft setzte. Schon früh zeigte sich: Das Publikum hatte Lust auf Musik, auf Tanzen – und darauf, den Abend gemeinsam zu genießen.
Zoodrake
Zoodrake eröffneten das Konzert und Hilton führte das Publikum Schritt für Schritt in den Abend. Der Einstieg über das Intro ging nahtlos in Songs wie „Success of the Snake“ und „Lasting“ über, bevor mit „G.O.D.“ und „Little Beetle“ die Dynamik weiter anzog. Spätestens bei „Take My Money“ und „Headradio“ war Bewegung auf der Tanzfläche, „Broken Down“ und „Micro Psycho“ hielten das Tempo hoch. Mit „New Oceans“ und „Death Bloom“ bekam das Set zusätzliche Tiefe, bevor Zoodrake mit „Right Back“ und „Hit the Ground“ einen runden, stimmigen Abschluss fanden.
Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt bereits voll dabei – viele tanzten, andere ließen sich treiben, die Stimmung war offen und durchgehend positiv. Fotografisch bot das Set zahlreiche Herausforderungen. Hilton war sehr aktiv und nur schwer einzufangen.
Chrom
Mit Chrom erreichte der Abend dann seinen Höhepunkt. Schon der Auftakt mit „Walked the Line“ und „Surrender“ setzte den Ton, bevor sich mit „Agony“, „We’ll Be Alone“ und „In My World“ ein dichter Flow entwickelte. Songs wie „Losing Myself“, „Regret & Testify“ und „I Don’t Believe“ sorgten für spürbare emotionale Spitzen, während „Slave“, „Visions“ und „Heavenly“ die Tanzfläche dauerhaft in Bewegung hielten.
Der Mittelteil des Sets spannte mit „Down Below“, „Beyond the Trees“ und „Paralysed“ einen breiten atmosphärischen Bogen, bevor mit „Staring at the Sun“, „Memories“ und „Loneliness“ ruhigere, fast intime Momente entstanden. Spätestens mit „The Start of Something New“ wurde klar, wie sehr Publikum und Band an diesem Abend miteinander verbunden waren.
Viele sangen mit, viele tanzten, andere genossen einfach die Atmosphäre. Die Stimmung blieb durchgehend ausgelassen und herzlich. Die moderaten Getränkepreise trugen ihren Teil dazu bei, ebenso wie die entspannte Art des Publikums. Es war einer dieser Abende, an denen man als Fotograf nicht nur dokumentiert, sondern mitten in einer sehr offenen, freundlichen Stimmung arbeitet – inklusive des seltenen Moments, einfach mal ein Getränk ausgegeben zu bekommen, von jemandem, den man vorher nicht kannte. Nochmals vielen Dank!
Insgesamt war es ein Konzertabend, der weniger von Effekten lebte als von echter Präsenz und spürbarer Energie. Zwei Bands, ein sehr gut aufgelegtes Publikum und eine Halle, die all das mühelos getragen hat. Die Bilder dieses Abends erzählen vor allem eines: Bewegung, Freude und ein gemeinsames Erleben.
Auf den nächsten Abend in der KuFa.