In Darkness Festival 2026 – Zehn Jahre schwarze Leidenschaft im Parkhaus Meiderich
Zum zehnten Mal. Parkhaus Meiderich. Ausverkauft. Wer das In Darkness Festival kennt, weiß: hier braucht es keine Erklärungen mehr. Das Festival hat sich seinen Platz im Kalender der schwarzen Szene längst erkämpft – und dieses Jahr war das Jubiläum einfach kein Thema für große Worte, sondern für einen langen, guten Tag.Das Wetter spielte mit. Trocken, angenehm warm, kein Vergleich zum schweißtreibenden Vorjahr. Schon kurz nach dem Einlass war klar, dass viele Besucher nicht primär wegen der Bands gekommen waren – oder zumindest nicht nur. Überall Umarmungen, Wiedersehen, Szenegespräche. Wer hier jemanden nicht kennt, kennt wenigstens jemanden, der jemanden kennt.
Zum Jubiläum gab es bewusst keinen klassischen Headliner. Alle fünf Bands bekamen gleich viel Zeit – je 50 Minuten. Eine Entscheidung, die zum Charakter des Festivals passt: kein Spektakel, kein Ego, einfach Musik.
Zwischen den Sets sorgte eine Feuershow im Außenbereich für zusätzliche Atmosphäre. Feuer, Licht, passende Musik aus den Boxen – und kaum jemand, der dabei einfach nur zuschaut. Die Pausen fühlten sich zu keinem Zeitpunkt wie Pausen an.
Technisch lief es rund. Lediglich bei Schwarzschild verzögerte sich der Start kurz – eine leere Batterie im Mikrofon, schnell getauscht, weiter ging’s.
Digital Energy
Den Anfang machten Digital Energy aus Erfurt. Dass das Publikum schon zu diesem Zeitpunkt gut aufgestellt war, ist keine Selbstverständlichkeit – aber die beiden ließen gar keine Zeit zum Zögern. Energiegeladener Einstieg, der den Rest des Tages auf Temperatur brachte.
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